Nachhaltiger Genuss im Badhotel Sternhagen

Marc Rennhack und Thomas Hildebrandt

Ein leckeres Steak oder ein gut paniertes Schnitzel – da läuft vielen das Wasser im Mund zusammen. Dabei ist an einem Tier noch weit mehr Essbares und Delikates, das bisher noch nicht auf allzu vielen Speisekarten zu finden ist.

Doch scheint sich nun ein neuer Trend zu entwickeln, der auch Umweltaktivisten freut. Bei verschiedenen Delikatess- und Gourmetrestaurants sind Innereien neuerdings im Kommen.

In der Nordsee-Zeitung erschien ein großer Artikel zum Thema Verzehr und Zubereitung von Innereien. Verschiedene Restaurantleiter und Köche wurden zu diesem Thema befragt und berichteten, was bei ihnen jenseits von Steak, Hack und Hühnerbrust auf den Tisch kommt.

Kreative Zubereitung von Innereien im Gourmetrestaurant Sterneck

Auch Sternekoch Marc Rennhack, Küchenchef unseres 2-Sterne-Restaurants „Sterneck“ in Cuxhaven, und Thomas Hildebrandt, Küchenchef unseres Restaurants „Schaarhörn“, durften der Reporterin zeigen, wie Innereien in ihrer Küche zubereitet werden.

Auf der Speisekarte steht Kalbsbries, eine im Brustkorb des Tieres befindliche Wachstumsdrüse. Gebraten, gedünstet oder paniert wird diese Delikatesse zubereitet. Marc Rennhack mariniert das Kalbsbries in Sesamöl und vakuumiert wird es dann vier Stunden bei 65 °C im Wasserbad pochiert. Als Beilage werden Topinambur, Lauch und Rote Beete gereicht.

Das zweite Gericht ist ein Klassiker: Kalbsleber mit kandierten Apfelringen. Die Zubereitung übernimmt Thomas Hildebrandt, der sich ebenfalls gut mit den Innereien von Schwein, Rind und Lamm auskennt.

Küchenchefs berichten von ihren Erfahrungen mit Innereien

„Ich weiß noch, wie Oma nach der Hausschlachtung bis hierhin in der Blutwurst steckte“, erzählt Thomas Hildebrandt, während er auf seinen Arm zeigt. Und auch Marc Rennhack berichtet aus seiner Kindheit: „Zu Hause gab’s oft Nierchen und gerne auch Rinderleber mit Rahmspinat und Kartoffeln. Kutteln habe ich mal bei meiner Oma gegessen – à la Romana – mit Tomaten und Rosmarin. Kutteln wurden sehr lange gewässert; dann kann man sie auch delikat in Nussbutter anbraten.“

Die Wertschätzung für alle Teile des Tieres möchten die beiden wiedererwecken.

Haben wir Sie neugierig gemacht? Besuchen Sie gerne unsere Restaurants im Badhotel Sternhagen und lassen Sie sich überzeugen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Lesen Sie hier den Artikel aus der Nordsee-Zeitung: Nachhaltiger Genuss

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Foto: Sina Schuldt | Quelle: Nordsee-Zeitung, Artikel „Die neue Lust: Auf Herz und Nieren“, 8. September 2018

 

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